Liebe Patienten,

schön, dass Sie den Weg auf meine Website gefunden haben. Ich freue mich, Ihnen hier ausführlich die Holmium Laser Enukleation der Prostata (HoLEP) vorzustellen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, vereinbaren Sie gerne einen Termin in meiner Praxis im Süden von Berlin.

Ihr
Dr. med. Tobias Bothmann

Die vergrößerte Prostata

Im Laufe des Lebens verändert sich der menschliche Körper. So auch der untere Harntrakt des Mannes, wozu Harnblase und Prostata gehören.

Durch Alterungsprozesse, als auch Gleichgewichtsverschiebungen im Hormonhaushalt kommt es zu einer Veränderung der Anatomie der Prostata: sie wir größer. Man spricht von der gutartigen Prostatavergrößerung, der sogenannten benignen Prostatahyperplasie (BPH). Dadurch wird die Blasenentleerung beeinträchtigt.

Die daraus folgenden Beschwerden - man spricht von „lower urinary tract symptoms“ (LUTS) - sind eine häufige Ursache für Unbequemlichkeiten, Frustration und einer verminderten Lebensqualität für die Betroffenen und Ihre Partner.

Therapiestrategien

Es gibt verschiedene konservative als auch operative Therapiestrategien. Wenn die medikamentöse Therapie nicht mehr erfolgreich ist, wird Ihr Urologie mit Ihnen über die operativen Möglichkeiten sprechen. Das Prinzip jedes Eingriffes ist hierbei die Entfernung des einengenden Prostatagewebes, um das Wasserlassen wieder zu ermöglichen.

Man unterscheidet die offene Operation durch die Bauchdecke und die transurethralen (Uretha = Harnröhre) Operationen durch die Harnröhre.

Bei der offenen Operation, der sogenannten Adenomenukleation, wird das Prostataadenom durch einen Bauchschnitt entfernt. Dieser Eingriff wird i.d.R. bei Prostatae größer als 100 ml durchgeführt. Dabei hängt die Indikationsstellung auch von der Präferenz der jeweiligen Klinik ab. Dieses Verfahren ist sehr invasiv und verliert durch die zunehmende Verbreitung, vor allem der HoLEP (Holmium Laserenukleation der Prostata (s.unten)), zunehmend an Bedeutung.

Bild oben: gesunde Prostata, unten: Prostata mit BPH

Die Operationen durch die Harnröhre kann man in einschmelzende und gewebeabtragende Verfahren einteilen.

Bei den einschmelzenden Verfahren wird das Gewebe durch Wärmenenergie (bspw „Green Light Laser“) „eingeschmolzen“. Diese Verfahren sind i.d.R. am schonendsten, aber meist auch erst verzögert wirksam.

Bei der ursprünglichen Prostataoperation durch die Harnröhre, wird das Prostataadenom mit einer Elektroschlinge durch die Harnröhre geschält (transurethrale Resektion der Prostata (TURP)). Bei diesem Verfahren fallen Prostata- “Späne“ an, die anschließend über die Harnröhre aus der Blase ausgespült werden. Im Laufe der Zeit haben sich insbesondere Verfahren mit unterschiedlichen Lasersystemen entwickelt, die eine „Entkernung“ (Enukleation) der Prostata durch die Harnröhre ermöglichen. Hierbei wird die Prostata wie bei einer Orange durch die Harnröhre aus der Prostatakapsel ausgelöst. Man spricht von Enukleation.

Holmium Laser Enukleation der Prostata (HoLEP)
Gesundheitsmagazin „rbb Praxis“ vom 5.12.2018

Das Verfahren, das wir anbieten ist die Holmium Laserenukleation der Prostata (HoLEP). Dies ist im folgenden Beitrag aus dem Gesundheitsmagazin „rbb Praxis“, vom 5.12.2018, anschaulich beschrieben: Wir operieren mit dem Holmium-Laser und führen die Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) durch. Am Humboldt-Klinikum bin ich Leiter der Abteilung für Laserchirurgie der Prostata und verfüge über Erfahrungen mit mehr als 1000 Holmium Enukleationen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie alle nötigen Informationen über diese Methode. Der einfachste Weg bei Fragen oder für eine Terminvereinbarung: Sie können per online-Terminvergabe einen Beratungstermin vereinbaren. Alternativtermine können jederzeit per E-Mail vereinbart werden: info@endo-uroberlin.com